Dass Gewalt im Parteiverkehr ein reales Risiko ist, belegen aktuelle Zahlen aus der Verwaltung. Die nächste Frage ist praktischer: Sind wir selbst vorbereitet? Diese vier Fragen helfen bei einer ehrlichen Bestandsaufnahme – in einer Viertelstunde und ohne externe Beratung.
1. Kennen alle Mitarbeitenden den Alarmierungsweg?
Im Ernstfall bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Prüfen Sie deshalb nicht nur, ob es einen Alarmweg gibt, sondern ob ihn wirklich alle kennen: die Vertretung, die Aushilfe, die neue Kollegin. Ein Weg, der nur im Handbuch steht, funktioniert nicht.
Mit ACTIGY®: Der Alarm ist ein physischer Button am Arbeitsplatz. Ein Druck genügt, ohne Menü, Telefon oder Passwort. Dass er im Ernstfall funktioniert, ist technisch abgesichert: Der Button sendet regelmäßig ein Lebenszeichen an den Server, und der Server prüft seinerseits regelmäßig, ob der Button noch erreichbar ist. Ein manueller Funktionstest ist dafür nicht nötig.
2. Gibt es eine niedrigschwellige Möglichkeit, Vorfälle zu melden?
Laut der FÖV-Studie bleiben rund 70 Prozent der Übergriffe ungemeldet. Was nicht gemeldet wird, lässt sich nicht verbessern. Fragen Sie sich: Ist der Meldeweg kurz? Müssen Betroffene fürchten, als überempfindlich zu gelten? Das ist vor allem eine Frage der Kultur. Technik kann sie unterstützen, aber nicht ersetzen.
Mit ACTIGY®: Der ACTIGY® Server protokolliert alle ausgelösten Alarme sowie Ausfallzeiten und mögliche Sabotage an Buttons. So bleibt nachvollziehbar, was wann passiert ist. Das Protokoll ersetzt aber nicht die Meldekultur, sondern ergänzt sie.
3. Wird Deeskalation regelmäßig trainiert, nicht nur zum Dienstantritt?
Ein Training am ersten Arbeitstag ist nach zwei Jahren verblasst. Regelmäßige Auffrischungen halten die Handlungssicherheit lebendig.
Mit ACTIGY®: Ein Alarmsystem ersetzt kein Training, aber es gibt dem Gelernten ein Handlungsmuster. Ein einfacher Druck holt eine Kollegin oder einen Kollegen zur Unterstützung ins Zimmer, um zu deeskalieren. Ein anderes, klar definiertes Druckmuster alarmiert sofort den Sicherheitsdienst. So wird aus „Hilfe holen, bevor es eskaliert“ ein konkreter Handgriff.
4. Passt die Technik zur Struktur der Verwaltung?
Ein Schalter am zentralen Empfang ist einfach abzusichern. Schwieriger wird es mit mehreren Sprechzimmern, Außenstellen oder Räumen ohne Sichtverbindung. Fest verdrahtete Alarmknöpfe lohnen sich dort oft nicht.
Mit ACTIGY®: Der Button wird per Power-over-Ethernet betrieben, ohne Sonderverkabelung. Ein Raum ist in wenigen Minuten ausgestattet. Für kleinere Verwaltungen gibt es die Cloud-Variante ab rund 22 Euro netto im Monat, ohne eigene Serverhardware oder IT-Personal. Größere Verwaltungen können den Server selbst betreiben.
Auswertung
Jede Frage, die Sie mit „nein“ oder „weiß ich nicht“ beantworten, ist ein Handlungsfeld, kein Vorwurf. Am schnellsten lassen sich Frage 1 und 4 lösen, sie kosten wenig Zeit und wirken sofort.
Möchten Sie prüfen, wie sich ACTIGY® in Ihrer Verwaltung einsetzen lässt? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder lesen Sie die technischen Details.
Quelle: Bühren, Kuche, Piesker, Steffens, Steffens, Tritsch, Uhlig, Ziekow: „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“, Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, August 2022.